Mehrsprachigkeit in der Schule: Transfer aus zuvor gelernten Sprachen als Lernerleichterung im Unterricht der romanischen und slavischen Sprachen an sächsischen Schulen

Übergeordnete Einrichtungen


Projektdetails

Projektleiter
Mehlhorn, Grit (Prof. Dr.)
Mitarbeiter
Prof. Dr. Grit Mehlhorn (mehlhorn@rz.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Christiane Neveling (neveling@uni-leipzig.de)
Finanzierung
Drittmittel (SMWK)
Weiterführung
ja

Für Russisch und Spanisch, die an deutschen Schulen als zweite und dritte Schulfremdsprachen gelehrt werden, steht wesentlich weniger Lernzeit zur Verfügung. Mit Hilfe einer bundesweiten schriftlichen Befragung von Lehrkräften und Experteninterviews von Lehrenden des Russischen und Spanischen als dritte Fremdsprache in Sachsen sowie durch schriftliche Schülerbefragungen und Textaufgaben für Schüler/-innen, die Russisch bzw. Spanisch als dritte Fremdsprachen lernen, wird untersucht,

- inwieweit Schüler/-innen bewusst Kenntnisse aus zuvor bzw. parallel gelernten Sprachen beim Erlernen des Russischen und Spanischen als L3 nutzen,

- wie Lehrende ihre Schüler/-innen darin unterstützen, dass diese im Unterricht der zweiten bzw. dritten Fremdsprache mehr Sprachvergleiche vornehmen und Sprach(lern)bewusstsein entwickeln.

Die Daten, die zum Teil quantitativ, zum Teil inhaltsanalytisch ausgewertet werden, erlauben konzeptionelle Ideen, auf welche Weise die bisherigen Erfahrungen der Schüler/-innen mit dem Sprachenlernen in die Methodik des Tertiärsprachenunterrichts integriert werden können, damit Synergieeffekte sinnvoll genutzt werden können. Die Projektergebnisse münden in die Entwicklung eines Konzeptes für die Lehrerfortbildung im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik.


letzte Änderung: 26.07.2012

Kontakt

Institut für Slavistik
Mueller-Reichau, Olav (Prof. Dr. phil.)
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig
Telefon: +49 341 97-37450
Fax: +49 341 97-37499
E-Mail

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