Entwicklung von Impfstoffen gegen respiratorische und systemische Infektionen beim Schwein (Teilprojekt 3 des Verbundprojektes VacoME)

Übergeordnete Einrichtungen


Projektdetails

Projektleiter
Baums, Christoph (Prof. Dr.)
Mitarbeiter
Christine Weiße
Finanzierung
BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung
Weiterführung
ja

Ziel des durch Infect Control 2020 geförderten Verbundprojektes VacoME (http://www.infectcontrol.de/de/vacome.html) ist die Identifizierung von Wirtskompartiment-spezifischen Antigenen von Streptococcus pneumoniae und Streptococcus suis, die alleine oder in Kombination einen Schutz gegenüber einer Infektion mit diesen Erregern vermitteln. Das Institut für Bakteriologie und Mykologie (Prof. Christoph Baums) bearbeitet in Kooperation mit dem Institut für Immunologie (Prof. Gottfried Alber) der Veterinärmedizinischen Fakultät das Teilprojekt 3 dieses Verbundes, das sich auf den Erreger S. suis konzentriert. Der zoonotische Erreger S. suis ist der wichtigste invasive bakterielle Krankheitserreger in der Ferkelaufzucht. Er ruft Septikämien und Meningitiden hervor, die mit hohen Verlusten verbunden sind. In VacoME sollen protektive Antigene von S. pneumoniae und S. suis identifiziert und validiert werden, die in in vivo Proteomics- und RNAseq-Analysen in unterschiedlichen Wirtskompartimenten eine verstärkte Expression zeigen und von Rekonvaleszenzseren erkannt werden. Dazu werden nach Infektion des Schweins mit S. suis die Bakterien aus den Wirtskompartimenten wie den respiratorischen Schleimhäuten, dem Blut bzw. Liquor cerebrospinalis isoliert und Proteomanalysen sowie Transkriptomanalysen durchgeführt. Die Immunogenität dieser Faktoren wird nach rekombinanter Expression mit Rekonvaleszenten-Seren vom Schwein im Immunoproteom-basierten Ansatz überprüft. Die humorale und zelluläre Immunität wird für ausgesuchte Antigene der Streptokokken charakterisiert. Ziel ist es, ex vivo Korrelate für protektive Immunität zu identifizieren. Damit soll ein ex vivo Ansatz etabliert werden, der es ermöglicht die protektive Wirkung von Impfstoffkandidaten auch für andere Krankheitserreger zu prognostizieren. Ziel des transsektoralen Ansatzes ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kombination immunogener Antigene ein Impfstoff mit Serotyp-übergreifender Schutzwirkung gegen S. suis- bzw. Pneumokokken-Infektionen generiert werden kann.


letzte Änderung: 26.07.2012

Kontakt

Institut für Immunologie
Alber, Gottfried (Prof. Dr.)
An den Tierkliniken 11
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97-38328
Fax: +49 341 97-38147
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