Untersuchung von Protein-Protein Interaktionen mittels genetisch kodierter Photocrosslinker

Übergeordnete Einrichtungen


Projektdetails

Projektleiter
Coin, Irene (Dr.)
Mitarbeiter
Prof. Dr. Mario Mörl
Finanzierung
DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weiterführung
ja

Die Anwendung von genetisch kodierten Crosslinkern ist eine neuartige, potente Methode, um Protein-Protein Interaktionen direkt in lebenden Zellen zu untersuchen. Dabei werden Aminosäuren in Proteine eingebaut, die nicht zu den kanonischen 20 gehören, und synthetische, photo-aktivierbare Gruppen in der Seitenkette tragen. Um nicht kanonische Aminosäuren (ncAS) durch ribosomale Synthese einbauen zu können, müssen in die Gastzelle spezielle Paare von tRNA und Aminoacyl-tRNA Synthetase (AA-RS) importiert werden. Die Effizienz solcher Paare ist nicht immer ausreichend, was die Anwendung der Technologie limitiert. In diesem Projekt haben wir neuartige tRNAs generiert, die eine wesentlich höhere Ausbeute für den Einbau von ncAS in Proteine unter Einsatz eines orthogonalen Pyrrolysin-Systems in Säugerzellen ermöglichen. Wir haben damit den Einbau von ncAS für die bioorthogonale Chemie in G-Protein-gekoppelte Rezeptoren demonstriert und damit zum ersten Mal die Markierung eines GPCRs mittels ultraschneller strain promoted inverse electron demand Diels-Alder (SPIEDAC) Reaktion ermöglicht. Mit dem gleichen System haben wir jüngst Crosslinking ncAS mit guten Ausbeuten erreicht, und damit den Weg zur Untersuchung der Interaktionstopologie und Dynamiken dieser sehr wichtigen Proteine eröffnet.


letzte Änderung: 26.07.2012

Kontakt

Biochemie / Bioorganische Chemie
Beck-Sickinger, Annette (Prof. Dr.)
Brüderstraße 34
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97-36901
Fax: +49 341 97-36909
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