Bindungstopologien von beta-Arrestinen an nicht visuellen G-Protein-gekoppelten Rezeptoren in lebenden Zellen

Übergeordnete Einrichtungen


Projektdetails

Projektleiter
Coin, Irene (Dr.)
Mitarbeiter
Vsevolod V. Gurevich
Finanzierung
DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weiterführung
ja

Beta-Arrestine sind cytosolische Proteine, die intrazellulär an aktivierte, phosphorylierte G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) binden und G-Protein-vermitteltes Signalisieren stoppen. Die GPCR-Arrestin Interaktion ist damit äußerst wichtig für die physiologische Regulation der GPCR-Signalisierung. Dabei koppeln zwei verschiedene beta-Arrestine in Stimulus-abhängiger Weise an Hunderte verschiedener GPCRs, wofür in diesen jedoch weder konservierte Sequenzmotive in den intrazellulären GPCR-Regionen vorhanden sind noch bekannt ist, in wie vielen Modi Arrestin an verschiedene Rezeptoren binden kann. Es wird darüber hinaus vermutet, dass die Art der Arrestinbindung an einen GPCR bestimmt, welche nachfolgende Signalisierung aktiviert wird, wobei diese Hypothese jedoch nicht bewiesen ist. Eine kristallografische Analyse von Arrestin-GPCR-Komplexen ist äußerst schwierig, so dass alternative Methoden zur strukturellen Charakterisierung von Arrestin-GPCR-Komplexen genutzt werden müssen. Wir haben deshalb begonnen, unsere Methode des genetischen Einbaus chemischer und photo-aktivierbarer Crosslinker zur Kartierung von GPCR-Arrestin Interaktionsflächen einzusetzen und erste Ergebnisse erhalten. Da die GPCR-Arrestin-Kopplung ein attraktives Ziel für eine pharmakologische Intervention ist, die darauf abzielt, aberrierende GPCR-Signalisierung zu regulieren, wollen wir spezifische Charakteristika von GPCR-Arrestin-Komplexen bestimmen, die für neue therapeutische Tools genutzt werden können.


letzte Änderung: 26.07.2012

Kontakt

Biochemie / Bioorganische Chemie
Beck-Sickinger, Annette (Prof. Dr.)
Brüderstraße 34
04103 Leipzig
Telefon: +49 341 97-36901
Fax: +49 341 97-36909
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