Modulation der zerebralen Oxygenierung bei der Balljonglage

Übergeordnete Einrichtungen


Projektdetails

Projektleiter
Carius, Daniel (Dr.)
Mitarbeiter
Christian Andrä, Dr. Martina Clauß, Prof. Ph.D Patrick Ragert, Michael Bunk, Jan Mehnert
Finanzierung
Haushaltsmittel (TG51, Overhead)
Weiterführung
ja

Eine erste Studie mit Jonglageexperten (Gerber et al., 2014) berichtet zwar, dass langjährige Lern- und Übungsprozesse potentiell zerebrale Strukturveränderungen (Dichte der grauen Substanz) induzieren und diese Veränderungen mit dem Level der motorischen Expertise korrelieren. Derartige querschnittliche Expertenstudien können jedoch nur unter Vorbehalt interpretiert werden. Die dargestellten neurostrukturellen Besonderheiten sind nicht eindeutig mit Lern- und Übungsprozessen assoziierbar und können auch u.a. genetisch bedingt sein. In einer eigenen Studie mit professionellen Balljongleuren konnten wir mittels der fNIRS-Methodik und kinematografischen Analysen erstmalig Expertise- und Aufgabeneffekte hämodynamischer Modulationen während der Ausführung unterschiedlicher Balljonglagemuster belegen. Höhere Aufgabenschwierigkeiten sind demnach reliabel mit höheren hämodynamischen Konzentrationsänderungen assoziiert. Weiterhin gibt es zwar erste Hinweise darauf, dass die motorische Expertise die Höhe der kortikalen Konzentrationsänderungen während der Bewegungsausführung moduliert. Diese Hinweise auf bewegungsinduzierte neuroplastische Veränderungen nach langen Übungszeiträumen müssen jedoch anhand unterschiedlicher Sportarten unter Berücksichtigung potentieller Aufgabeneffekte repliziert werden.


letzte Änderung: 26.07.2012

Kontakt

Bewegung, Training und Leistung unter neurowissenschaftlichem Schwerpunkt
Ragert, Patrick (Prof. PhD)
Jahnallee 59
04109 Leipzig
Telefon: +49 341 97-31704
Fax: +49 341 97-31679
E-Mail

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